Die Nachbarschaftsberatung stellt sich vor

„Es gibt ihn, diesen speziellen Menschen.“


Wir sind ihm alle begegnet, kennen ihn oder gehören selbst zu diesem Personenkreis.

 
Jemand der auf eine besondere Art zuhört, da ist, einen Rat in der Not hat oder einfach Barrieren im Kopf durch einen neuen Blickwinkel überwindet.
 
„Diesen wichtigen Menschen begegnen wir immer wieder in unserem Alltag und das zeigt uns, es gibt immer noch jemanden der einen Impuls setzt, sich einbringt, für uns als Person, Gemeinde, Gruppe oder Gesellschaft.“

Nachbarschaftsberatung


Wenn auch Sie sich ehrenamtlich engagieren möchten oder Fragen an die Nachbarschaftskoordinierenden haben, melden Sie sich gerne bei der für Ihre Kommune zuständigen Person.

Nachbarschaftsberatung – was ist das?

Die LEADER-Nachbarschaftsberatung stellt eine Weiterentwicklung des Mit- und Füreinanders in der Dorfgemeinschaft dar. Die Nachbarschaftsberatung ist eine kostenlose und trägerunabhängige soziale Lebensberatung, die auf dem Prinzip des bürgerlichen Engagements beruht. 

Wir sind für Sie Ansprechpartner in Problemlagen und suchen gemeinsam mit Ihnen und ggf. Ihren Angehörigen nach Lösungen und begleiten die Umsetzung in Ihrem Sinne. Wir haben als ehrenamtliche Nachbarschaftsberater*Innen also ein „offenes Ohr“ für Ihre Alltagsprobleme. Wir bieten unsere Kenntnisse und Erfahrungen über bestehende Angebote an und unterstützen bei der Vermittlung von entsprechenden Beratungs- und Hilfsangeboten bzw. begleiten und erschließen Ihnen die individuellen sozialen Leistungsansprüche gegenüber Ämtern, Sozialkassen und Verbänden (z.B. bei der Wohnraumberatung, Pflegeberatung, ambulanten Pflege, etc.) oder Informationen zu sozialen Angeboten (Seniorentreffs, Demenzcafés etc.).

So versuchen wir, Betroffene und deren Angehörige zu entlasten. Wir passen unsere Unterstützung dabei an die Bedürfnisse der Menschen und ihre Lebenssituation an. Wir versuchen nah am Menschen, an der Bürgerin, am Bürger zu sein.

Das Modellprojekt dient so dem Grundsatz „ambulant vor stationär.“

Diese große Aufgabe gilt es auf mehrere Schultern zu verteilen. Hierzu ist ein vielfältiges Unterstützungsnetzwerk notwendig. Dieses aufzubauen und zu nutzen ist das Ziel des sozialen LEADER-Projektes „Nachbarschaftsberatung“. Das Netzwerk wird mit ehrenamtlichen Nachbarschaftsberatern*innen auf- und ausgebaut. 

Übergeordnetes Ziel hierbei ist die Stärkung der selbständigen Lebensführung und damit die Vermeidung bzw. Verzögerung vollstationärer Pflege.

Die Koordinierung der ehrenamtlichen Nachbarschaftsberater*innen und die Organisation von Schulungen werden von den Nachbarschaftskoordinatoren übernommen. Neben der Gewinnung, Beratung, Koordinierung und Schulung der ehrenamtlichen Nachbarschaftsberater*innen, übernehmen die Nachbarschaftskoordinatoren im Rahmen der aufsuchenden Sozialarbeit einen wichtigen Beitrag als Ergänzung und Unterstützung der ehrenamtlichen Nachbarschaftsberater. Zudem organisiert die Koordinierungsstelle, abgestimmt auf die kommunalen Gegebenheiten und Voraussetzungen, themenbezogene öffentliche Veranstaltungen. Ein weiterer großer Bestandteil im Projekt ist die Netzwerkarbeit, sodass die trägerunabhängige Koordinierungsstelle eine Schnittstelle zwischen den verschiedenen Institutionen bildet und so durch eine umfangreiche Zusammenstellung auf Hilfsangebote in der Kommune verweisen kann.

Sonja Böhm
Koordinatorin der Gemeinde Alpen
Telefon: 0151 - 678 250 54
Andreas Cziudej
Koordinator der Stadt Rheinberg
Telefon: 0151 - 219 898 54
Gabriele van Royen
Koordinatorin der Gemeinde Sonsbeck
Telefon: 02838 - 36 159
Manuel ter Bekke
Koordinator der Stadt Xanten
Telefon: 0172 - 218 09 48
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